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Verkehrspsychologische Untersuchung

 

+ Wen betrifft die verkehrspsychologische Untersuchung?

Der Amtsarzt/die Amtsärztin ordnet aus bestimmten Anlässen eine verkehrspsychologische Stellungnahme an. Häufiger stehen Untersuchungsanlässe im Zusammenhang mit Alkoholdelikten im Straßenverkehr, dazu zählt der Verdacht auf Alkoholmissbrauch, Fahren im alkoholisierten Zustand (1.6 Promille oder mehr) oder die Verweigerung des Alkoholtests. Sonstige Zuweisungsgründe können beispielsweise Drogendelikte sein, wenn ein Verdacht auf Drogenmissbrauch besteht, aber auch aggressive Verhaltensweisen im Straßenverkehr, fragliche Verkehrszuverlässigkeit aufgrund von Auffälligkeiten im bisherigen Fahrverhalten oder auch ein mehrmaliges Nichtbestehen der Führerscheinprüfung. Auch vor dem Erwerb der Führerscheinklasse D (Buslenkerausweis) oder dem Erwerb des Schulbuslenkerausweises muss ein verkehrspsychologisches Screening absolviert werden.

+ Was wird in der Untersuchung geprüft?

Bei der verkehrspsychologischen Untersuchung werden Fähigkeiten getestet, die jeder Lenker/jede Lenkerin eines Kraftfahrzeugs im Alltag benötigt: Das Reaktionsvermögen, die Koordinationsfähigkeit, die Beobachtungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit, die Fähigkeit, sich einen Überblick zu verschaffen, die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen, die Sensomotorik und die Persönlichkeitseigenschaften, die beim Lenken eines Kfz von Bedeutung sind. Weiters findet ein Explorationsgespräch mit einer Verkehrspsychologin/einem Verkehrspsychologen statt.

+ Wie gestaltet sich der Untersuchungsablauf?

Eine ausgebildete Assistentin begleitet den/die Betreffende/n während der gesamten Untersuchung, macht ihn/sie mit dem Testgerät vertraut und ist bei eventuellen Schwierigkeiten behilflich. Es gibt jederzeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Pausen sind ebenfalls möglich. Nach der Untersuchung findet mit einem Verkehrspsychologen/einer Verkehrspsychologin ein verkehrspsychologisches Gespräch statt. Dabei geht es darum Ihre bisherigen Erfahrungen im Straßenverkehr zu erheben und eventuelle Probleme, die sich auch im Zusammenhang mit der Untersuchung ergeben haben zu besprechen. Im Gespräch mit der Psychologin/Psychologen wird auch auf die Vorgeschichte und auf den Anlass der Untersuchung eingegangen.

+ Was passiert mit dem Untersuchungsergebnis?

Die Untersuchungsergebnisse werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der/die Betreffende und die zuweisende Behörde bzw. der/die zuweisende Amtsarzt/Amtsärztin erhalten jeweils ein Exemplar der Stellungnahme. Durch den Einsatz einer neu entwickelten modernen Software ist es uns nun möglich, die Ergebnisse von verkehrspsychologischen Stellungnahmen noch am Untersuchungstag selbst, an die zuständige Behörde zu übermitteln. Lange Wartezeiten sind nun also endgültig vorbei! Niemand ist schneller! Niemand ist günstiger! Die zuständige Behörde entscheidet letztlich über das Wiedererlangen bzw. über das Behalten der Lenkberechtigung.

 

Wie können Sie sich anmelden?

Sie können Ihr Anmeldeformular, welches Sie von der Behörde erhalten haben, mittels Fax 02682/20577008282 an uns senden, sich telefonisch 0664/5188555, mit SMS 0664/5188555, mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch mit dem Online-Anmeldeformular anmelden.